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    <title>Ihmann Medien</title>
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    <updated>2026-11-04T22:00:13+01:00</updated>
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        <title>Ein Kartmotor im Rampenlicht</title>
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        <updated>2026-11-04T20:45:42+01:00</updated>
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                <p>Was sonst eigentlich bei plätscherndem Regen oder brühender Sonne auf der Rennstrecke bewegt wird, findet sich aktuell an einem Ort wieder, an dem man es nicht direkt vermuten würde.</p>
<p>Der Kartmotor, von dem ich rede, befindet sich gerade auf einem mit schwarzem Stoff bedeckten Hochstuhl vor einer ebenfalls schwarzen Stoffwand. Mein kleines Fotostudio habe ich umgebaut, um für ein Werbevideo – man könnte auch Trailer sagen – die passenden Videoaufnahmen vorzubereiten. Die Aufnahmen waren recht schnell im Kasten, lag eventuell auch am mangelnden Smalltalk meines Gegenübers.</p>
<p>Die Kamera hatte ich für die Aufnahmen auf ein Stativ gestellt und in dem abgedunkelten Raum mit zwei Lichtquellen für das gewünschte Lichtspiel gesorgt. Eine Lichtquelle im 45°-Winkel von hinten, um den Motor vom Hintergrund abzusetzen und scharfe Kanten hervorzuheben, sowie eine Lichtröhre, die langsam und mehrfach über den Motor geschwenkt wurde.</p>
<p>Mehrfach, damit ich die „perfekte“ Aufnahme später beim Schnitt auswählen konnte – auf dem kleinen Display sieht man nicht immer alles, und dann fällt die Auswahl auf dem großen Monitor doch deutlich leichter.</p>
<p>Und dann ging es direkt mit dem Schnitt und dem Color-Grading weiter. Aber seht doch erst mal selbst, was dabei herausgekommen ist, bevor ich hier noch mehr Worte verliere</p>
<p><video loading="lazy" width="960" height="540" controls="controls" poster="">
<source src="https://ihmann-medien.com/media/files/Werbevideo%20Insta.mp4" type="video/mp4" data-mce-fragment="1"></video></p>
<p>Also gut. Speicherkarte raus. Speicherkarte rein. Daten rüber. Und los.</p>
<p>DaVinci Resolve ist das Programm, mit dem ich aktuell arbeite. Davor habe ich mit Final Cut angefangen. An ein paar Punkten hakt es noch, aber ich erwarte auch nicht, das Programm von heute auf morgen vollumfänglich zu beherrschen – auch wenn das manchmal bestimmt deutlich weniger frustrierend wäre.</p>
<p>Die Musik hatte ich mir bereits vor dem Dreh rausgesucht. Also direkt weiter mit dem Schnitt der Szenen, die mir am besten gefallen. Dann das Ganze auf die Musik abgestimmt und weiter mit der Farbbearbeitung. Auch die habe ich so angepasst, wie ich es wollte, und weiter ging es zum Export.</p>
<p>Kontrollieren und fert… warte… der Hintergrund ist ja noch total grau.</p>
<p>Für den Look, den ich erzielen wollte, müsste der Hintergrund komplett schwarz sein. Also noch mal rein ins Schnittprogramm und ausbessern. Und die Kontrolle zeigt: [R10 G10 B10] – also ist da noch „Farbe“ im Hintergrund, die ich nicht haben möchte.</p>
<p>Der perfekte Moment, um herauszufinden, wie gewisse Tools in DaVinci Resolve funktionieren, die ich bisher noch nicht verwendet habe.</p>
<p>Die Depth Map war eines davon. Davon hatte ich schon öfter gehört, sie jedoch noch nie benutzt. Also draufgeschmissen und … na ja … wie sage ich das mal … meinen Rechner zwingt es erst mal in die Knie. Ich arbeite aber zugegebenermaßen auch an einem alten Mac.</p>
<p>Und zudem hatte ich auch keine Ahnung, wie genau die Depth Map funktioniert. Also zusätzlicher Tab auf und ein Tutorial nebenbei laufen lassen. Wirklich schlauer bin ich jetzt nicht, aber ich habe ein wenig an den Reglern gedreht und bin mit dem Ergebnis trotzdem nicht zufrieden.</p>
<p>Dann also doch die „klassische“ Methode. Eine Maske über das Motiv legen und diese invertieren, damit der Hintergrund ausgewählt ist. Dann die Farbwerte im Hintergrund reduzieren.</p>
<p>Und das Ergebnis habt ihr ja bereits gesehen.</p>
<p>Was steht jetzt als Nächstes an? Da ich den Motor noch für kurze Zeit bei mir habe, wollte ich mich an einem weiteren Thema versuchen, das für mich noch komplettes Neuland ist: Fokus-Stacking.</p>
<p>Den Beitrag dazu findet ihr hier.</p>
<p>Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Habt einen schönen Tag und lasst euch nicht ärgern! :)</p>
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